Natur erleben auf Amrum

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Highlights der Amrumer Natur

Durch die Nähe zum Meer hat sich auf Amrum eine außergewöhnliche Pflanzen- und Tierwelt entwickelt. In den Naturschutzgebieten Amrumer Dünen und Amrumer Odde finden sich seltene und ökologisch sehr wertvolle Pflanzen- und Tiergesellschaften. Kennzeichnend für die Landschaft Amrums sind der Kniepsand, der breite Dünengürtel, das Heide- und das Waldgebiet. Auf dem Land leben vor allem Hasen, Mäuse und Igel. Auf Sandbänken vor Amrum und im umliegenden Meer leben Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale. Während eines Urlaubs auf Amrum sollte man sich auch immer Zeit für die Amrumer Natur nehmen.

Gezeiten auf Amrum

Durch die Lage der Insel Amrum direkt in der Nordsee können Sie eine ausgiebige Wanderung über das Wattenmeer genießen. Beachten sollten Sie dafür allerdings die Gezeiten vor Amrum. Um eine Wattwanderung im Vorfeld zu planen und dabei nicht von den Amrum Gezeiten überrascht zu werden, sollten Sie einen Blick in den Gezeitenkalender Amrum werfen. Der Kalender informiert Sie über die Zeiten von Ebbe und Flut vor Amrum. Somit erfahren Sie, wann Hoch- und wann Niedrigwasser ist.

Wattwandern auf Amrum - Fragen & Antworten

Amrum liegt inmitten der faszinierenden Natur des schleswig-holsteinischen Wattenmeeres. Als Wattenmeer bezeichnet man einen Teil des Meeres, der stark von den Gezeiten Ebbe und Flut abhängig ist. Das Wattenmeer der Nordsee erstreckt sich von Dänemark bis an die Küste der Niederlande und steht mittlerweile fast vollständig als Nationalpark unter Naturschutz. In dem größten zusammenhängenden Feuchtgebiet Europas leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, wodurch wiederum Vögel und Seehunde angelockt werden, die sich hier satt fressen können.
Amrum ist Teil des seit 2009 zum UNESCO Weltnaturerbe zugehörigen schleswig-holsteinischen Wattenmeeres. Jedes Jahr kommen zahlreiche Besucher auf die nordfriesischen Inseln, um die Besonderheit des Naturschutzgebietes zu entdecken. Dafür werden spannende Wattwanderungen von erfahrenen Wattführern angeboten, die die Teilnehmer über die Flora und Fauna des faszinierenden Lebensraumes informieren. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Wanderung bis zur Nachbarinsel Föhr. In gut zwei Stunden ist bei Ebbe die Überquerung der Nordsee zwischen den beiden Inseln zu Fuß möglich – eine einmalige Erfahrung. Die Wanderungen starten in einem kleinen Marschgebiet zwischen Steenodde und Wittdün.
Generell ist es zu empfehlen, bereits etwa 2,5 Stunden vor dem Niedrigwasser loszugehen, um ausreichend Zeit zu haben, das Watt zu genießen. Durch Amrums Insellage gibt es eine Besonderheit bezüglich der Amrum Gezeiten. Das Wasser zieht sich nie so weit zurück, dass Sie einen weiten Weg hinaus wandern müssen, um eine Runde im kühlen Nass zu schwimmen. Auch bei Ebbe ist das Wasser somit ziemlich schnell erreicht, sodass Ihrem Badespaß nichts im Wege steht. Wer gut zu Fuß ist und Lust hat, das Watt richtig intensiv zu erleben und gleichzeitig einen kleinen Ausflug zu machen, der kann die etwa 8 Kilometer nach Föhr hinüber wandern.
Wir empfehlen Ihnen, eine Wattwanderung nicht alleine, sondern in Begleitung eines erfahrenen Wattführers zu unternehmen. Es gibt einige Gefahren des Wattenmeers, die von unerfahrenen Urlaubern unterschätzt werden. Dazu gehören das Eintreten der Flut, das Einsacken im Watt und das Durchlaufen von Prielen. Die Flut kann schneller eintreten, als Sie vielleicht glauben. Daher ist es ganz wichtig, dass Sie die Gezeiten Amrums im Auge behalten. Auch wenn das Watt an einigen Stellen schön matschig und weich ist, sollten Sie aufpassen, dass Sie nicht allzu sehr einsinken, da es sonst schwierig werden könnte, wieder hinaus zu kommen. Die Priele, die kleinen Flüssen ähneln, sehen auf den ersten Blick vielleicht ganz flach aus, aber dies kann täuschen. Einige von ihnen können ziemlich tief sein und eine Strömung haben.

Besonders auf der Strecke von Amrum nach Föhr hinüber sollten Sie genauestens über die Route informiert sein, da der direkte Weg mit seinem Schlickwatt viel zu gefährlich ist. Die ungefährliche Route, die über festes Sandwatt verläuft, erinnert an eine S-Form. Auch müssen Sie unterwegs zwei Priele überqueren, bei denen die Tiefe sogar bei Niedrigwasser bis zur Hüfte reichen kann. Ausgebildete Wattführer leiten Sie gerne durch das Watt und erklären Ihnen dabei die Eigenheiten des Naturraums. Sie erfahren etwas über die Bewohner des Watts wie Wattwürmer oder die Küstenvögel.

Schutzstation Wattenmeer auf Amrum

Die Schutzstation Wattenmeer auf Amrum informiert Sie über das Wattenmeer und die Gezeiten. Amrums Watt gehört zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, welcher insgesamt eine Größe von rund 4.430 Quadratkilometern erreicht. Die Schutzstation hat viele Tafeln und Schilder mit Informationen aufgestellt, die Sie während Ihres Urlaubs unterwegs entdecken können.

Der Naturschutz wird großgeschrieben, sodass die Station bemüht ist, die Besucher der Region über den Lebensraum Wattenmeer zu informieren und in ihnen ein Interesse am Schutz des gefährdeten Ökosystems zu wecken. Dafür werden zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Dazu gehören Wattwanderungen und Ausstellungen. Damit auch Kinder schon von klein auf mit dem Wattenmeer in Berührung kommen, werden spezielle Events für Kinder oder die ganze Familie.

Das Vogelschutzgebiet Amrum Odde

Vogel- und Naturliebhaber sollten der Nordspitze Amrums einen Besuch abstatten. Bei einer Odde handelt es sich um eine Landzunge, die weit ins Meer hinein ragt. Die Amrumer Odde ist etwa 2 Kilometer lang und bis zu 200 Meter breit. Sie ist aus dem Kniepsand – eine Sandbank vor der Küste Amrums, die langsam nach Osten wandert – entstanden und besteht aus einer bis zu 40 Meter hohen Dünenlandschaft. Der stetige Nordseewind trug Sand vom Kniepsand ab und ließ die Odde entstehen. Sie wird von zahlreichen Vögeln als Brut- und Nistplatz genutzt und steht dadurch unter Naturschutz. Teilweise kann man sogar Seehunde und Kegelrobben beobachten, die sich in Strandnähe aufhalten.

Tier- und Pflanzenwelt an der Nordspitze von Amrum

Der Verein Jordsand, der sich um den Schutz von Vögeln und der Natur kümmert, bietet zwischen April und Oktober zahlreiche Führungen an. Ein Vogelwärter führt interessierte Besucher durch das Naturschutzgebiet und erzählt spannende Geschichten über Tiere, Pflanzen und die Natur an der Nordseite Amrums. Von einer Aussichtsplattform hat man bei gutem Wetter einen tollen Blick auf die Nachbarinseln Föhr und Sylt.

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