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Lebensart

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Amrum zwischen Beschaulichkeit und Besucheransturm

Seit der Tourismus auf der Insel Einzug gehalten hat, hat sich Amrum mehr und mehr dem Fremdenverkehr geöffnet. Die Einwohner beweisen, dass sich hinter der von Meer und Wind gekerbten Schale ein weicher Kern verbirgt. Wer die Lebensart der Insulaner verstehen möchte, muss sich auf die Amrumer einlassen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Dies ist möglich, wenn die Bewohner vom unverständlichen Öömrang ins Hochdeutsche wechseln. Doch bei aller Weltoffenheit, ihre Eigenständigkeit ist den Insulanern wichtig. Neben der Sprache, die selbst für die benachbarten Sylter kaum zu verstehen ist, haben sich die Amrumer auch ihre eigene Tracht bewahrt. Hin und wieder vollziehen sie die aufwendige Prozedur des Trachtanlegens nicht nur an Festtagen, sondern auch, um Touristen ihre Heimatverbundenheit zu demonstrieren.

Leben ist Meer - Amrumer Argumente

Die Amrumer lieben ihre Insel und dies völlig zu Recht, schließlich besitzen sie mit ihrem “Kniepsand” den breitesten Strand in ganz Europa. Hoch hinaus geht es auf Amrums Leuchtturm, dem höchsten begehbaren Leuchtturm an der Nordseeküste. Ebbe und Flut prägen den Herzschlag der Insel ebenso, wie die romantischen Friesenhäuser hinter dem Deich und der dampfende Friesentee in den Pötten. Die Amrumer sind Optimisten, die gelernt haben, sich mit den Gezeiten und auch den Touristen zu engagieren. 10.000 Gästebetten stehen zur Verfügung und somit sind die Urlauber längst Teil der Amrumer Lebensart geworden. Doch manchmal möchten die Amrumer gern einfach unter sich sein. Dann treffen sie sich zum Hualewkjonken, einem alten Seemannsbrauch und unterhalten sich in der schummrigen Abenddämmerung vielleicht über Zeiten, als es noch keine Feriengäste gab und die Amrumer Lebensart noch eine ganz andere war.