XWir verwenden Cookies für die Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie deren Verwendung zu. Details ansehenWir verwenden Cookies. Wenn Sie weitersurfen stimmen Sie der Nutzung zu. Details ansehen

St. Clemens

St. Clemens - Amrums größtes Gotteshaus

Die größte Kirche Amrums ist die St. Clemens Kirche im kleinen Örtchen Nebel an der Ostküste der Insel. Das evangelisch-lutherische Gotteshaus wurde bereits im 13. Jahrhundert erbaut. Der aus Holz errichtete Bau befand sich zwischen den historischen Inseldörfern Norddorf und Süddorf und gehörte zur Gemeinde St. Johannis auf der Nachbarinsel Föhr. Die aus Backstein bestehende Kirche erhielt ein für die Region typisches Reetdach und passte somit gut in das Bild Amrums. Mittlerweile wurde das ehemals turmlose Gotteshaus weiß getüncht und verfügt heute über einen hübschen Kirchturm.

Im 17. Jahrhundert erhielt die kleine Kirche eine Glocke, die anfangs in einem freistehenden Holzgestell aufgehängt wurde. Nach dem Bau des heute noch bestehenden Kirchturms zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit einer dazugehörigen Glocke wurde das Holgestell jedoch abgebaut. 1984 wurde der Turm vollständig renoviert.

Die St. Clemens Kirche verfügt über einige Kunstschätze, die man sich bei einem Urlaub auf Amrum unbedingt einmal ansehen sollte. Dazu gehört eine hölzerne Apostelgruppe aus der Zeit der Frühgotik, die angeblich in einer Sturmflut angeschwemmt wurde, sowie ein romanischer Taufstein aus rötlichem Granit und ein Flügelaltar, der die vier Evangelisten zeigt.

Sehenswert ist auch der sich direkt an der Kirche befindende Friedhof. Hier sind etwa 150 Grabsteine aus der Zeit zwischen 1670 und 1830 zu bewundern, von denen viele wegen ihrer aufwändigen, in Stein gemeißelten Darstellungen unter Denkmalschutz stehen.